Zahnärztin
Dr. Marlene Wachter
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News

Parodontitis endlich wirksam bekämpfen!

Parodontale Erkrankungen sind bei Erwachsenen der Hauptgrund für den Verlust von Zähnen. Etwa jeder zweite jüngere Erwachsene ist an einer behandlungsbedürftigen Parodontopathie erkrankt. Zudem haben parodontale Erkrankungen erhebliche Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit. Die Zahnärzteschaft sagt der Volkskrankheit Parodontitis daher jetzt mit einem neuen, wissenschaftlich abgesicherten Versorgungskonzept entschieden den Kampf an. Das Konzept wurde in Frankfurt am Main im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages nach mehrjährigen Vorarbeiten verabschiedet.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV): „Das neue Behandlungskonzept basiert auf international anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen und berücksichtigt den medizinischen Fortschritt. Es soll die derzeitige, 40 Jahre alte Behandlungsrichtlinie ersetzen und schafft die Voraussetzungen für eine wirksame und nachhaltige Bekämpfung der Parodontitis. Damit leistet die Zahnärzteschaft einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Mund- und Allgemeingesundheit in Deutschland.“

Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK): „Die Parodontitis ist und bleibt eine Volkskrankheit. Deswegen ist es notwendig, entsprechende Rahmenbedingungen für die Bekämpfung der Erkrankung zu schaffen. Notwendig ist dabei aber auch eine ausreichende Finanzierung, die durch zusätzliche Mittel erfolgen muss. Durch die Anteile der sprechenden Zahnmedizin im Konzept wird der Patient in die Lage versetzt, die notwendige Eigenverantwortung zu übernehmen. Die BZÄK wird durch eine bevölkerungsweite Aufklärung zur Früherkennung der Erkrankung dieses Konzept begleiten.“

Zentrale Inhalte des neuen Konzepts Das Konzept wurde von KZBV, BZÄK und der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) erarbeitet. Es dient der Zahnärzteschaft als Grundlage für die Neuausrichtung der Parodontitisbehandlung. Zentrale zusätzliche Leistungsinhalte sind:

  • Die Aufklärung der Patienten über parodontale Gesundheit und Bedeutung der Vorsorge,
  • die Einführung der neuen Leistung „Ärztliches Gespräch“, um Zahnärztinnen und Zahnärzten die individuelle und umfassende Aufklärung der Patienten zu ermöglichen,
  • regelmäßige Reevaluationen zur Qualitätssicherung,
  • die Ergänzung der Therapie durch eine strukturierte Nachsorge, der sogenannten Unterstützenden Parodontitistherapie (UPT),
  • sowie die gezielte Förderung der Eigenverantwortlichkeit und Mitarbeit der Patientinnen und Patienten durch ein Bonussystem - in Anlehnung an das entsprechende System bei der Versorgung mit Zahnersatz, das sich seit vielen Jahren bewährt hat.

Hintergrund: Parodontale Erkrankungen Die Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, die wesentlich durch bakterielle Beläge auf Zahnoberflächen und in den Zahnzwischenräumen verursacht wird. In einem schubweise verlaufenden Prozess werden Gewebe und Knochen zerstört, die für den Halt des Zahnes verantwortlich sind. Da der Verlauf in der Regel lange Zeit schmerzlos ist, halten viele Patienten die Parodontitis fälschlicherweise für eine Bagatellerkrankung. Wichtige Symptome sind Zahnfleischblutungen, -schwellungen, -rückgang und Mundgeruch.

Wissenschaftliche Studien geben Hinweise auf Zusammenhänge parodontaler Erkrankungen mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schwangerschaftskomplikationen. Künftig ist aufgrund der demografischen Entwicklung und der Verlagerung chronischer Munderkrankungen in ein höheres Lebensalter (Morbiditätskompression) von einem steigenden Behandlungsbedarf bei der Parodontitis auszugehen.

Das neue Versorgungskonzept kann auf den Websites von KZBV und BZÄK abgerufen werden: www.kzbv.de, www.bzaek.de/paro.

LZÄKB führt digitales Patienteninformationssystem ein

Passend zum Thema des 27. Brandenburgischen Zahnärztetages: „Ein schönes Lächeln – ein Leben lang“ startet die Kammer mit einer neuen Internetseite www.pat-info-system.de (Patienteninformationssystem)

Zum diesjährigen 27. Brandenburgischen Zahnärztetag führt die Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB) auf ihrer Internetseite ein digitales Patienteninformationssystem ein. Es erstreckt sich praktisch über alle Bereiche der modernen Zahnmedizin. Patienten erhalten so beispielsweise Informationen zur Füllungstherapie, zu Implantaten, allgemein zu Zahnersatz, Wurzelbehandlung, Prophylaxe, Kieferorthopädie für Kinder und Erwachsene, Parodontitis, Funktionsstörungen bis hin zum Zusammenhang zwischen Medikamenten und Zahngesundheit. Die einzelnen Artikel sind allgemeinverständlich aufbereitet und nach zahlreichen Suchbegriffen abrufbar.

„Wir wollen damit einen Beitrag zur Information unserer Patienten leisten. Bei Fragen können die Patienten anhand unseres Systems unabhängig von einem Zahnarztbesuch jederzeit umfangreich zu den verschiedensten zahnmedizinischen Themen nachlesen,“ macht Dipl.-Stom. Jürgen Herbert, Präsident der LZÄKB, die Vorteile deutlich. „Den Zugang erhalten Sie über die Startseite der LZÄKB: www.lzkb.de. oder über die neu eingerichtete Adresse: www.pat-info-system.de.“

Um das Finden so einfach wie möglich zu gestalten, gibt es einerseits einen Menüpunkt mit der Bezeichnung „Pat-Info-System“, andererseits in der rechten Navigationsleiste unter „Servicedienste“ den Punkt: „ZahnRat – Patienteninformationssystem“.
Hintergrund:

Der aufgeklärte Patient ist ein Ziel der deutschen Zahnärzte. Aufgeklärte Patienten achten zum Einen wesentlich besser auf ihre eigene Zahngesundheit – einschließlich der ihrer Familienmitglieder. Zum Anderen erkennen sie rechtzeitig ihre Erkrankung und passen entsprechend ihr Mundgesundheitsverhalten positiv an. Die Zahnärztekammern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt und die Landeszahnärztekammer Brandenburg geben seit 1996 eine Patienteninformation unter dem Namen „ZahnRat“ heraus, die auf analoge Weise die gleichen Ziele verfolgt. Alle ZahnRat-Ausgaben wurden digital aufbereitet und stehen damit allen Patienten rund um die Uhr zur Verfügung.

Endspurt 2017 – Bonusheft gecheckt?

Nur noch wenige Wochen, dann neigt sich das Jahr dem Ende zu. Alles Wichtige erledigt? Auch den jährlichen Vorsorgetermin bei Ihrem Zahnarzt? Der Blick ins Bonusheft verrät es.  

„Wem für dieses Jahr noch ein Stempel fehlt, sollte schnell einen Termin bei seinem Zahnarzt vereinbaren“, rät Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente. „Denn jeder gesetzlich versicherte Patient erhält von seiner Krankenkasse einen höheren Zuschuss zum Zahnersatz, wenn regelmäßige jährliche Vorsorgeuntersuchungen im sogenannten Bonusheft vermerkt sind.“
Bonusheft: So funktioniert's

Gesetzlich versicherte Patienten können von ihrer Zahnarztpraxis ein Bonusheft erhalten. Hier werden die regelmäßigen jährlichen  Vorsorgeuntersuchungen eingetragen. Sind im Bonusheft jährliche Zahnarztbesuche über fünf Jahre vermerkt, steigt der Festzuschuss der Krankenkassen um 20 Prozent. Hat der Patient über zehn Jahre jedes Jahr die Vorsorge wahrgenommen und ist dies dokumentiert, erhöht sich der Festzuschuss sogar um insgesamt 30 Prozent.  
Tipp: Bitte nachtragen lassen  

Bonusheft verloren oder beim Vorsorgetermin zu Hause vergessen? Kein Problem. Das Bonusheft kann auch nachträglich ausgestellt werden. Jede Zahnarztpraxis bewahrt Befunde und die Dokumentation der Behandlungen über mindestens zehn Jahre auf. So kann das Bonusheft im Fall der Fälle neu ausgefüllt oder ergänzt werden. Wichtig: Patienten müssen beachten, dass sie selbst für ein gut geführtes Bonusheft verantwortlich sind.

Verein mit Mission

Berlin (ots) - 60 Jahre gemeinnützige Tätigkeit im Dienst der Zahngesundheit feierte am Donnerstag der Verein für Zahnhygiene e.V. (VfZ) im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart in Berlin. Die erfolgreiche Arbeit des VfZ vor allem im Bereich der Prophylaxe bei Kindern und Jugendlichen soll künftig ergänzt werden durch Kampagnen zur Mundgesundheit bei Senioren.

"Viel haben wir schon erreicht, und doch bleibt es eine stetige Aufgabe, das 'alte' Thema Vorbeugung in Bezug auf Zahngesundheit immer wieder neu ins Bewusstsein zu rücken.", so Tim Sperber, der Vorsitzende des VfZ, am Abend.

Und erreicht hat der Verein in 60 Jahren einiges: Er konnte einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Aufklärungskampagnen und kindgerechten Materialien vom Zahnpflegebeutel bis zum Kariestunnel leisten, dank derer heute über 80 Prozent der 12-Jährigen kariesfrei sind - vor 60 Jahren dagegen war Deutschland auf dem beste Wege, "Kariesweltmeister" zu werden. Die standardsetzenden Lern- und Unterrichtsmaterialien des Vereins zum Thema Zahngesundheit für Kindergarten und Schule sind nach wie vor gefragt und werden stetig aktualisiert und auf neue Medien übertragen.

"Unser Verein ist auch am 60. Geburtstag voller Elan, wir sind gespannt, was die Zukunft für uns bringt - über die Jugendzahnpflege hinaus!", so Marianne v. Schmettow, Stellvertretende Vorsitzende des VfZ.

Denn der VfZ hat sich aktuell die Aufgabe gestellt, dem Älterwerden unserer Bevölkerung verstärkt unter zahnhygienischem Aspekt Rechnung zu tragen: Senioren rücken ins Blickfeld, seien sie rüstig oder pflegebedürftig. Auch hier ist Prophylaxe ist das A und O der Zahngesundheit - im Mund, aber mit Auswirkungen auf den ganzen Körper: "Gesund beginnt im Mund".

Wie wichtig gesunde Zähne für eine Gesellschaft sein können, zeigte bereits die erste Diskussionsrunde im "Forum Zahnhygiene" am Nachmittag unter dem Motto "60 Jahre Verein für Zahnhygiene - Gestern, Heute, Morgen". Es fehlen aber noch Studien, die die gesellschaftlichen Folgekosten von mangelnder Mundhygiene tatsächlich beziffern, so Uwe May, Professor für Gesundheitsökonomie mit Schwerpunkt Pharmakoökonomie an der Hochschule Fresenius.

Mundgesundheitliche Probleme treten heute vor allem bei Kindern mit Behinderungen oder in sozial schwierigen Lebenslagen auf. Auch das Milchgebiss der unter 3-jährigen ist heute gefährdet - ein Faktum, das Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien, Komm. Direktorin der Poliklinik für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde des Universitätsklinikums Jena in die Diskussion bringt. Heinrich-Weltzien wurde für ihre außerordentlichen Verdienste in der Kinder- und Jugendprophylaxe in diesem Jahr vom VfZ mit der Tholuck-Medaille ausgezeichnet.

"Man muss vermitteln, was jeder selbst tun kann", so Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Und dabei "hartnäckig bleiben" ergänzt Roman Koch, Vorstandsmitglied des VfZ.

Klar ist, dass die demographische Entwicklung neue Herausforderungen auch für die Mundpflege mit sich bringt. Dies macht Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Stv. Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) in einem anregenden Impulsvortrag deutlich. Denn, so zitiert die Bundesministerin a.D. Victor v. Weizsäcker, "Gesundheit ist nur dort vorhanden, wo sie jeden Augenblick des Lebens neu erzeugt wird".

Zwar ist heute nur noch jeder achte ältere Mensch zahnlos, während es vor neun Jahren noch jeder vierte war. Eine Vernachlässigung der Zahnpflege im Alter aber, wie sie in Pflegesituationen durchaus vorkommt, kann neben sozialen Problemen auch schwerwiegende Krankheiten begünstigen. Dafür fehlt aber ein breites Bewusstsein.

Eine entsprechende Aufklärung des Pflegepersonals ist also ebenso wünschenswert wie die Entwicklung seniorengerechter Produkte und barrierefreier Spezialpraxen. "Den Wandel nutzen" ist das Stichwort.

Wer ein Senior ist, hängt dabei weniger vom Lebensalter als von dem Grad der Funktionalität ab, die sich der Einzelne erhalten hat, so Prof. Dr. Ina Nitschke, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin e.V.: "Sensibilisierung tut not", denn schon mit minimalen Veränderungen kann man große Verbesserungen für Senioren erzielen, sei es ein Henkel am Zahnputzbecher oder ein breiterer Griff an der elektrischen Zahnbürste. Karin Schnaudt, Bereichsleiterin ambulante Dienste der Johanniter-Unfall-Hilfe, regt an, dass der VfZ mit seiner langjährigen Erfahrung Fortbildungsmaterialien für Pflegepersonal und pflegende Angehörige entwickeln könnte.

Moderatorin Susann Atwell leitete die Diskussionsrunden engagiert und charmant, so dass lebendige Diskussionen nicht nur auf dem Podium entstanden, sondern sich in den Pausen fortsetzten. Am Abend folgte dann ein festliches Dinner aus der Küche von Spitzenköchin Sarah Wiener - kulinarisch anspruchsvoll und selbstverständlich zahngesund.

Bildunterschrift: Festveranstaltung 60 Jahre Verein für Zahnhygiene / v.l.n.r.: Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien, Komm. Direktorin der Poliklinik für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde des Universitätsklinikums Jena, Moderatorin Susann Atwell, Prof. Dr. rer. pol. Uwe May, Gesundheitsökonomie mit Schwerpunkt Pharmakoökonomie an der Hochschule Fresenius, Roman Koch, Vorstandsmitglied des VfZ



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.